Zweiter Finance Day auf der analytica 2010: Life Science-Unternehmer und Kapitalgeber im Gespräch

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Geschrieben am 11. Februar 2010 von Markus in Allgemein

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Die analytica 2010 bringt beim zweiten Finance Day am Freitag, den 26. März 2010, erneut junge und erfahrene Life Science-Unternehmer sowie Kapitalgeber an einen Tisch. Das Programm der von der GoingPublic Media AG organisierten Informationsveranstaltung findet im Forum Biotech in Halle A3 statt und umfasst Diskussionsrunden und Vorträge zu aktuellen Finanzierungstrends rund um die Biotechnologie. Neu ist der „Elevator Pitch“ mit Kurzpräsentationen von Start-ups vor Kapitalgebern.

Die Suche nach Kapital ist für Life Science-Unternehmen weiterhin eine der größten Herausforderungen. Die Finanzkrise und die damit verbundene Zurückhaltung auf Seiten der Investoren haben diese Situation noch verschärft. Gleichzeitig fehlt vielen bereits etablierten Unternehmen eine Anschlussfinanzierung. Genau hier setzt der Finance Day an, der – nach erfolgreicher Premiere 2008 – erneut am letzten Tag der analytica stattfindet. Markus Hofelich, Redaktionsleiter der Sonderausgabe Biotechnologie des GoingPublic Magazins bei der GoingPublic Media AG und Organisator des Finance Day: „Wer die Vorgehensweise aktueller Financiers besser verstehen und direkt mit ihnen ins Gespräch kommen will, für den ist der Finance Day im Rahmen der analytica die richtige Plattform. Einen ganzen Tag stellen wir Unternehmern und Start-Ups Finanzierungsmodelle vor und geben praktische Tipps für die richtige Ansprache von Kapitalgebern. Auch aktuelle Markttrends werden dabei beleuchtet.“

Für jeden etwas: Frühphasenfinanzierung, islamische Investoren, Elevator Pitch

Das Programm des Finance Day 2010 orientiert sich an der durchweg positiven Resonanz auf die Erstveranstaltung 2008, die mehr als 450 Teilnehmer zählte und damit die Erwartungen der Veranstalter übertraf: „100 Prozent der Besucher bewerteten den Finance Day mit ausgezeichnet bis gut – 57 Prozent mit ausgezeichnet, 43 Prozent mit gut –, ergab eine Besucherbefragung durch das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Messe München. Auch die Vorträge und Diskussionsrunden 2010 setzen auf Aktualität und engen Praxisbezug. So beschäftigt sich Dr. Peter Terhart, Vorstandsvorsitzender des BVK, S-REFIT AG, zum Beispiel mit den Chancen und Herausforderungen der Frühphasenfinanzierung von Life Science-Start-ups. Der High-Tech-Gründerfond, vertreten durch den Investment Director und Prokurist, Marco Winzer, diskutiert u.a. mit Prof. Horst Domdey, Geschäftsführer der BioM Biotech Cluster Development GmbH, über die Frage, wie sich Wirtschaftskrise und Modelle der Frühphasenfinanzierung vertragen.
Rund um das Thema „Venture Capital“ dreht sich eine Diskussionsrunde mit Vertretern der namhaften Beteiligungsgesellschaften TVM Capital, MIG Verwaltungs AG und Global Life Sciences Ventures sowie Max Planck Innovation, der Technologietransfer-Stelle der Max-Planck-Gesellschaft.

Auch thematische Schwerpunkte setzt der diesjährige Finance Day. In einer Podiumsdiskussion zum Thema „Weiße Biotechnologie“ beispielsweise beschäftigen sich der Vorsitzende des Cluster industrielle Biotechnologie, CLIB, Dr. Manfred Kircher, der Geschäftsführer der BioM WB GmbH, Prof. Dr. Haralabos Zorbas und weitere Vertreter der Branche mit den Perspektiven dieser Schlüsselindustrie sowie der Vorreiterrolle deutscher Unternehmen und Institutionen in diesem Bereich. Auch dem Verhältnis und den Perspektiven börsennotierter Life Sciences- und Biotechnologie-Unternehmen am Kapitalmarkt widmet der Finance Day eine eigene Programmsequenz. Langfristig sehen Experten hier immenses Potenzial. Bereits 2010 könnten, so schätzt Hofelich, von den zehn umsatzstärksten Medikamenten acht auf Biotech-Produkte entfallen. Praktischen Nutzwert verspricht nicht zuletzt der Vortrag von Dr. Jörg Ritter, Partner bei Holme Roberts & Owen Germany LLP. Er thematisiert die Anforderungen islamischer Investoren aus dem MENA-Raum (Naher und Mittlerer Osten sowie Nordafrika) an Life Science-Investments.

Zu guter letzt bietet der Finance Day 2010 mit dem „Elevator Pitch“ ein Format für die ganz Mutigen unter den Start-Ups. In einer Kurzpräsentation von gerade mal fünf Minuten können sie sich und ihre Geschäftsideen den anwesenden Kapitalgebern direkt vor Ort vorstellen.

Der Finance Day ist Teil des umfangreichen Rahmenprogramms der analytica, das die Ausstellung mit Informationsangeboten für die Besucher ergänzt. Die analytica 2010 findet vom 23. bis 26. März 2010 auf der Neuen Messe München statt.

Weitere Informationen unter www.analytica.de/financeday oder www.goingpublic.de.

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High-Tech-Gründer in Deutschland werden immer älter

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Geschrieben am 4. Februar 2010 von Markus in Allgemein

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Deutschlands High-Tech-Gründer werden immer älter. Das hat eine heute veröffentlichte Untersuchung ergeben, die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland erarbeitet wurde.

Während das Durchschnittsalter der High-Tech-Gründer 1995 noch bei 37,2 Jahren lag, ist es bis zum Jahr 2008 bereits auf 40,8 Jahre gestiegen. Aktuell sind weniger als 25 Prozent der Gründer im Hochtechnologiebereich jünger als 32 Jahre. Damit muss das Bild des typischerweise jungen High-Tech-Gründers, der direkt nach dem Studium oder aus der Hochschule heraus gründet, revidiert werden. Die Studie hat zwar ergeben, dass die Gründungsneigung bei Älteren steigt. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass diese Entwicklung den Abwärtstrend bei High-Tech-Gründungen in Deutschland langfristig nicht aufhalten kann. Zwischen 1995 und 2008 ging die Gründungstätigkeit in den High-Tech-Sektoren bereits um 25 Prozent zurück. Sollte sich an den Rahmenbedingungen für Gründer in Deutschland nichts ändern, nimmt die Zahl der Unternehmensgründungen allein aufgrund des demografischen Wandels weiter kontinuierlich ab und wird voraussichtlich bis 2030 um zehn, bis 2050 um 20 Prozent sinken.

Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland, resümiert: “Die Regierung hat die Bedeutung von Start-ups im Hochtechnologiebereich erkannt und im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Es gilt jetzt, zügig konkrete Maßnahmen in Angriff zu nehmen, die das Gründen in Deutschland wieder attraktiver machen. Sonst verliert Deutschland langfristig den Anschluss an die führenden Industrie- und Innovationsnationen: Die rasche Neuauflage des High-Tech-Gründerfonds, das Aufbrechen der Kreditklemme und die Wiederbelebung der Venture Capital-Kultur in Deutschland spielen dabei zentrale Rollen.” Darüber hinaus fordert Berg, junge Technologieunternehmen in den ersten zehn Jahren von Steuern und Sozialabgaben zu befreien sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung zu fördern.

Deutsche High-Tech-Gründer haben viele Gemeinsamkeiten

Im Fokus der aktuellen ZEW-Untersuchung standen die Charakteristika von High-Tech-Gründern in verschiedenen Altersgruppen sowie die Rückschlüsse, die sich daraus für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für innovative Unternehmensgründungen ziehen lassen. Das überraschende Ergebnis: Die Gründer haben altersübergreifend viele Gemeinsamkeiten, u.a. hinsichtlich ihrer Gründungsmotivation, ihrer Forschungstätigkeit, dem Innovationsgrad ihrer Produkte und der hauptsächlichen Finanzierungsquellen. Unterschiede ergeben sich beispielsweise bei den präferierten Sektoren: Während junge Gründer häufiger Software- und IT-Start-ups gründen, finden sich ältere Gründer eher in der forschungsintensiven Industrie. Ältere Gründer verfügen in der Regel auch über mehr Eigenkapital und wählen Rechtsformen mit beschränkter Haftung wie die GmbH; junge Gründer bevorzugen dagegen kostengünstiger zu gründende Rechtsformen und setzen auf flexible Beschäftigungsmodelle. Dr. Georg Licht, Leiter der Studie beim ZEW, erläutert: “Aufgrund der Untersuchungsergebnisse kommen wir zu dem Ergebnis, dass Programme, die vorrangig altersbezogen fördern, nicht zielführend sind. Die Differenzen zwischen den Alterskohorten sind dafür nicht signifikant genug. Stattdessen sollten die Rahmenbedingungen für High-Tech-Gründer in Deutschland insgesamt verbessert werden, um das Gründer-Potenzial, das wir bei Älteren, Frauen und Akademikern noch haben, auszuschöpfen.” So ergab eine Untersuchung des ZEW von 2008, dass nur jedes zwölfte High-Tech-Start-up von Frauen gegründet wird.

Microsoft fördert innovative High-Tech-Gründerunternehmen

Microsoft unterstützt im Rahmen seiner Gründerinitiative “unternimm was.” bereits seit fünf Jahren ausgewählte junge Unternehmen aus der High-Tech-Branche individuell mit Technologie- und Vertriebs-Know-how sowie Zugang zu Kunden- und Partnernetzwerken. Das globale Microsoft Start-up Programm “BizSpark One” verschafft innovativen Gründerunternehmen zusätzlich einen direkten Kontakt ins Microsoft-Hauptquartier in Redmond und unterstützt diese beim Eintritt in den globalen Markt. Mit dem globalen Programm BizSpark stellt Microsoft Gründerunternehmen zudem kostengünstig Entwicklungswerkzeuge und Plattformtechnologien sowie technischen Support zur Verfügung.

Datenbasis der ZEW-Studie “High-Tech-Gründungen in Deutschland – der Mythos des jungen High-Tech-Gründers”

Im Rahmen der ZEW-Studie wurde die Altersstruktur von Gründerinnen und Gründern in Deutschland auf Basis des Mannheimer Unternehmenspanels sowie Unternehmenscharakteristika nach Altersgruppen der Gründerpersonen auf Basis des KfW/ZEW-Gründungspanels ausgewertet. Zusätzlich wurden detaillierte Fallstudien zweier Unternehmen erstellt.

Die komplette Studie ist im Internet verfügbar unter Download der Studie als PDF-Datei

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DIW fordert politische Unterstützung bei Innovationsfinanzierung und bessere Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital

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Geschrieben am 6. November 2009 von Markus in Allgemein

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Das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. Berlin sieht die Finanzierung von Innovationen in Deutschland durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gefährdet. Zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen schlägt das Wirtschaftsforschungsinstitut in seiner aktuellen Untersuchung vor, die Sanierung des Bankensektors entschiedener als bisher voranzutreiben, Venture Capital gezielt zu fördern und die Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital zu verbessern. Unter anderem sollte die Politik eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung einführen. Daneben sollte auch die Begrenzung des Verlustübertrags bei Unternehmensverkäufen gelockert werden, da damit vor allem jungen, innovativen Unternehmen geholfen werden kann.

Das DIW warnt: Sollte die Politik nicht gegensteuern, drohen Investitionen in innovative Projekte zurückzufallen, mit allen Konsequenzen für den Forschungsstandort Deutschland. Deutschland habe schon heute insbesondere bei der Finanzierung von jungen, innovativen Unternehmen Nachholbedarf, weshalb die Finanzierungsbedingungen verbessert werden müssen. Für die derzeitige Krise lassen sich Rückschlüsse aus dem Verhalten der Unternehmen aus ähnlichen Situationen in der Vergangenheit ziehen. Im konjunkturellen Abschwung sind die eigenen Innovationsbudgets – die traditionelle Finanzierung der großen Unternehmen – deutlich zurückgegangen. Viele Unternehmen verschieben deshalb ihre Forschungsvorhaben oder verzichten ganz auf Innovationen. Kleinere und mittlere Unternehmen müssen oft ohne eigenes Forschungsbudget auskommen und sind für ihre Innovationen auf Kapital von Dritten angewiesen. Der Markt für Beteiligungskapital in Deutschland ist aber vergleichsweise schwach entwickelt und sollte unterstützt werden.

Bei den untersuchten Innovationsindikatoren ist Deutschland zum Beispiel hinsichtlich der Verfügbarkeit von Venture Capital nach Rang 9,5 im Vorjahr auf Platz 13 abgerutscht. Im traditionell eher bankorientierten deutschen Finanzsystem ist der hiesige Wagniskapitalmarkt gemessen am Volumen der Investitionen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt schwach entwickelt. Großbritannien, die USA und auch Schweden stehen hier sehr viel besser da. Ein weiteres zentrales Handlungsfeld ist eine verbesserte Gründungsfinanzierung, die besonders auf einen funktionsfähigen Venture Capital-Markt angewiesen ist. Die jüngsten vom Gesetzgeber getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wagniskapital haben dem DIW zufolge nach den ersten Erfahrungen nicht die gewünschte Wirkung gebracht. Durch die Regelungen der Unternehmensteuerreform wurde zudem die Anerkennung von Verlustvorträgen stark eingeschränkt. Die Europäische Kommission hat diese hier vorgesehenen Nachbesserungen für Wagniskapitalgesellschaften aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken nicht genehmigt, womit zu befürchten ist, dass das Gesetz nur eine geringe Wirkung entfalten wird. Um die Finanzierungsbedingungen für Beteiligungskapital in Deutschland zu verbessern sind daher weitere Initiativen nötig, etwa die uneingeschränkte Anerkennung von Verlustvorträgen für innovative Unternehmen.

Die Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital wäre ein wichtiger Beitrag für die Attraktivität des Standortes Deutschland und den weiteren Aufbau einer funktionsfähigen Venture Capital-Finanzierung in Deutschland. Aufgrund der häufig zu beobachtenden räumlichen Nähe von Kapitalgeber und Kapitalnehmer ist bei einer Abwanderung von Beteiligungsgesellschaften auch mit einem Rückgang der Venture Capital-Investitionen und folgerichtig der Innovationsaktivitäten zu rechnen. Das DIW nennt als weitere denkbare Maßnahmen eine steuerliche Absetzbarkeit von Investitionen in Innovationsbeteiligungsfonds und die steuerliche Gleichbehandlung von Eigen- und Fremdkapital.

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Investment-Trends auf dem 6. E-Commerce Kongress: Wo sehen Kapitalgeber Potenziale?

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Geschrieben am 5. Oktober 2009 von Markus in Allgemein

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Auf dem 6. Pangora E-Commerce Kongress diskutieren die führenden Investoren Christian Leybold (eVenture Capital Partners GmbH), Rainer Maerkle (Holtzbrinck Ventures GmbH) und Oliver Jung in einem Panel die neuesten Entwicklungen in der E-Commerce Investorenszene. Die Diskussionsrunde „E-Commerce Investment-Trends“ findet im Rahmen des 6. Pangora E-Commerce Kongresses am 27. Oktober 2009 um 15.30 Uhr im Maximiliansaal im HVB Forum in München statt.

„E-Commerce-Modelle sind aktuell sehr populär unter Investoren, da sie über ein solides Geschäftsmodell mit direkten Umsatzerlösen verfügen. Speziell der lange vernachlässigte Bereich Mode & Lifestyle findet bei Investoren Anklang“, sagt Jochen Krisch, Betreiber des Fachblogs Exciting Commerce und Moderator der Diskussionsrunde. „Erwähnenswerte Beispiele, die dieses Phänomen belegen, gibt es genug. Amazon übernimmt Zappos; Otto beteiligt sich an Limango; BV Capital investiert in MyFab und nicht nur Shoppingclubs erhalten zum Teil hohe Finanzierungsrunden: Von Stylight über Fashionette bis zu MyBestBrands reicht die Palette an Investments in innovative Konzepte.“

Der 6. E-Commerce Kongress ist hochkarätig besetzt. Trends und Innovationen im Online- Handel wie z.B. „Mobile Shopping“ stehen ebenso auf der Agenda wie Dauerbrenner-Themen Usability, Pricing und Conversion. Das aktuelle Programm steht auf der Website www.e-commerce-kongress.de zum Download zur Verfügung.

Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie hat die Schirmherrschaft über den 6. Pangora E-Commerce Kongress übernommen. Kongresspartner sind Akamai Technologies, Adobe Scene7, DHL PAKET und Netpioneer. Die Medienpartnerschaft haben das Fachmagazin Internet World Business, der News-Service ibusiness und der Bundesverband Digitale Wirtschaft e. V. (BVDW) übernommen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 380 EUR zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Die Anmeldung ist über die Website möglich.

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Neuer Anzeigenmarkt auf Investorenkapital.com

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Geschrieben am 29. September 2009 von Markus in Allgemein

Heute haben wir die Seite Investorenkapital mit einem Anzeigenmarkt aufgewertet. Ab sofort können kapitalsuchende Unternehmen, Kapitalgeber und Kapitalvermittler unsere Seite kostenlos für ihre Anzeigen nutzen. Damit wollen wir ein Zeichen setzen, denn bislang gibt es solche Anzeigen meist nur gegen Bezahlung auf anderen Plattformen. Die Anzeigen werden redaktionell geprüft, bevor sie online gestellt werden.

Als weitere Ergänzung haben wir einen Leserzähler eingerichtet, der uns und Ihnen anzeigen wird, welche Themen für die Besucher der Seite interessant sind. So können wir die Redaktion mehr auf die Interessen unserer Leser abstimmen.

Das neue Layout von Investorenkapital ist leserfreundlicher und bietet uns mehr Möglichkeiten, die Seite attraktiver zu machen.

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Wood’nPlay wird versteigert

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Geschrieben am 16. Januar 2009 von Markus in Allgemein

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Seit gestern abend wird der Online-Shop Wood’nPlay versteigert. Zu dem Angebot gehören zwei Online-Shops: woodnplay.de und toomanybooks.de

Wood’n'Play bietet Holzspielzeug, Spielwaren, Kindermöbel und Kindergartenartikelauf Basis eines OS-Commerce-Shops, toomanybooks verkauft Bücher und läuft mit Innoga von Inforius. Die Firma setzt Versandhandelssoftware VS/4 von D&G ein, die in 2005 noch 37.417 Euro gekostet hat. Das könnte das Interessanteste am Kauf sein.

Auch die weiteren Assets sind nicht uninteressant:

  • 7 laufende Domains
  • 68.000 Kunden
  • Solide Versandhandelssoftware (D&G VS/4, PlentySystems PlentyMarkets, Inooga – Inforius Profisoftware für den Online-Buchversand)
  • Ein Lagerbestand mit Netto-EK von 12.000 Euro (sigikid, Haba, Ostheimer, Selecta, Lük, Ars Edition, Zoch, HaPe, nic, beleduc, Hess, Lutz Mauder etc.)
  • Lagerausstattung
  • Büroausstattung
  • PC-Technik

So, wie es aussieht, wird jedoch die Gesellschaft, die die Shops betreibt nicht mitverkauft und so ist es etwas aufwändig, beim Kauf alles richtig zu machen. Die mitangebotenen Kundendaten können erst auf den Käufer übertragen werden, wenn die Kunden über die Übertragung der Daten informiert wurden und Gelegenheit hatten, der Übertragung zu widersprechen.

Negativ ist auch, dass die Kundendaten offenbar bereits an Adressbroker vermietet wurden, die diese dann für Werbung nutzen.

Hier geht es zur Auktion:

Ebay-Auktion

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Acht Tipps für Programmierung

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Geschrieben am 1. Dezember 2007 von admin in Allgemein

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Alle sind auf der Suche nach der nächsten großen Sache, dem nächsten “Big Thing”. In seinem Blog schreibt Alex, worauf Startups achten sollten und welche Fehler sie vermeiden müssen, damit sie sich später nicht an schlechtem Code verschlucken.

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Warum diese Seite?

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Geschrieben am 25. Oktober 2007 von admin in Allgemein

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Investorenkapital.com bringt Kapitalsuchende und Kapitalgeber zusammen und schafft so einen Mehrwert für die Wirtschaft in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz.

So weit unser Mission-Statement…

Der Antrieb, diese Seite zu starten, liegt in meinen eigenen Erfahrungen bei der Kapitalsuche. Ich habe 2005 einen Online-Marktplatz gestartet und dafür mündliche Zusagen zur Finanzierung nach Erreichung definierter Erfolgskennziffern gehabt. Als ich diese Werte zu 200% erfüllt hatte, ging ich zu den Kapitalgebern zurück und musste dort das Gegenteil von dem erleben, was zugesagt worden war. Offenbar hatte man damit gerechnet, dass wir die vorgegebenen Ziele nie erreichen könnten. So strich uns die Commerzbank sogar die Erlaubnis zum Abbuchen, weil die Beträge sich innerhalb von Wochen vervielfacht hatten. Die Volksbank, zu der wir dann wechselten, erhöhte zwar den Abbuchungskredit, gab natürlich keinen Kontokorrentkredit und zeigte nach Kontenwechsel auch kein Interesse mehr.

Es schloss sich eine Odyssee an, bei der Venture Capital Unternehmen, Privatinvestoren, Kapitalvermittler, Kapitalberater, Banken und Business-Angels beteiligt waren. Teilweise sogar aus USA und Großbritannien. 18 Monate lebten wir immer mit dem Versprechen, dass bald das zum schnelleren Wachstum benötigte Kapital verfügbar wäre.

In der Zwischenzeit habe ich bis auf den letzten Cent alles ins Unternehmen investiert, habe Mitarbeiter bezahlt, Werbung im kleinen Rahmen gemacht und immer wieder an neuen Präsentationen geschrieben. Mit der Zeit wurden die Forderungen der Investoren immer abstruser ” I’ll give you a million Dollars, if you manage to start in US within four weeks”, oder “I need a complete changed business-plan for our 2,000 investors in England” – einige Monate haben wir nahezu jeden dieser Wünsche erfüllt. Es gab mittlerweile fünf Versionen von Business-Plänen nach Wachstumskapitalhöhe, weil jeder etwas anderes wollte. Wir haben uns in dieser Zeit fast zu Tode gerechnet.

Wir wurden nach München eingeladen, sollten dort präsentieren. Als die Präsentation fertig war, meinte der Einladende zu seinem Internetbeauftragten: “Jetzt sehen Sie mal, was die mit vier Leuten geschaffen haben – und Sie kriegen mit 100 Mann unsere Webseite nicht fertig”. Investieren wollte er dann doch lieber nicht – und so blieb das schale Gefühl, einige hundert Euro dafür investiert zu haben, dass der CEO seinen Webmannager mal richtig vorführen konnte.

Schön waren auch die Gespräche mit den Venture-Capital Investmentmanagern, die meist unvorbereitet in die Gespräche kamen, unsere Unterlagen teilweise kritisierten, ohne sie überhaupt gelesen zu haben. In solchen Gesprächen kommt immer irgendwann der Moment, wo man merkt, ob der vorher übersandte Business-Plan gelesen wurde. “Ihre Zahlen sind zu oberflächlich”, meinte ein Investment-Manager während der Präsentation. Als wir ihm sagten, dass er die genauen Zahlenplanungen mit allen variablen bereits vor Wochen zusammen mit dem Business-Plan erhalten habe, gab er zu, sowohl den Plan als auch die Zahlen nicht gelesen zu haben. Die zahlen in der Präsentation waren natürlich nur eine Zusammenfassung der genauen Planungstabellen.

Manche Investment-Manager spielten sich auf, als ob sie die Entscheidung allein treffen würden und machten Ankündigungen, die sie nach Gespräch mit ihren Chefs nicht halten konnten. Andere begannen das Gespräch mit den Worten “Eigentlich wollte ich Sie garnicht einladen, denn eine Chance auf Finanzierung sehe ich nicht…” Bis heute stehen noch Entscheidungen von führenden Gesellschaften aus, ein Herr in Hamburg war so müde, dass er im Gespräch fast einschlief.

Wir bekamen auch Präsentationstermine bei Unternehmen, die gar nicht investieren können, das erfuhren wir aber erst hinterher von anderen Marktteilnehmern.

Teilweise hatten wir mehr Berater als Mitarbeiter. Das Ergebnis: 0 Cent, aber noch mehr Arbeit. Ich brauche dies, ich brauche das, bitte alles in Farbe und gebunden – und so waren wir zwischenzeitig eher eine Business-Plan-Druckerei, als ein Startup.

Immer wieder mussten wir Kundenschutz gewähren, für Leute, die wir nicht einmal kennenlernten. Und manchmal hatten wir den Eindruck, dass Berater uns zu Zufallsbekanntschaften schleppten, um zu beweisen, dass sie überhaupt noch tätig sind. Ein Vermittler schaffte es sogar, überhaupt niemanden anzusprechen, er hatte einfach keine Zeit unsere zehn Präsentationen, Business-Pläne und Finanzpläne auszugeben. Immerhin entschuldigte er sich nach einem halben Jahr bei einem zufälligen Zusammentreffen dafür.

Einladungen zu Präsentationen bekamen wir ständig, aber meist profitierte davon einzig und allein der Veranstalter. Das Prinzip ist einfach: Kapitalsuchende zahlen Beträge zwischen 500 und 3.000 Euro, damit sie vor angeblichen Investoren präsentieren dürfen. Be einem Anbieter waren wir als Beobachter dabei: Es war erschreckend zu sehen, dass manche Gründer vor leeren Sitzreihen präsentierten und dafür auch noch gezahlt hatten.

Um es kurz zu machen: Alles vergeblich, aber nicht umsonst. Wir hätten uns gewünscht, dass es eine ehrliche, offene Plattform gibt, die darstellt, was wirklich läuft und was nicht läuft in der Szene der Startup-Finanzierungen.

Insofern wünschen wir Gründern hilfreiche Erkenntnisse und Finanziers einige interessante Optionen, ihr Geld auch jenseits des Mainstreams zu investieren. 

Markus Burgdorf

Nebenbei: Das angenehmste Gespräch hatte ich bei einem Arzt, der optimal vorbereitet war und mit dem man auf einer Ebene diskutieren konnte, die sich deutlich von der der meisten Investment-Manager abhob. Dabei freundlich und nicht abgehoben, wie wir es bei vielen Investment-Managern erlebten.

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