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Am Donnerstag fand in München die Herbstkonferenz der Organisation Münchener Business Plan-Wettbewerb (MBPW GmbH) statt. Insgesamt 16 Unternehmen hatten die Gelegenheit, in kurzen Vorträgen Interesse für ihr Start-Up bei den anwesenden Investoren zu wecken. Dazu standen jedem Unternehmen insgesamt 10 Minuten Zeit zur Verfügung, wovon 6 Minuten für die Präsentation und vier Minuten für die Diskussion, also das Beantworten von Fragen vorgesehen waren.
Die Vorträge waren alle gut vorbereitet und kamen schnell auf den Punkt. Allerdings – und das hat uns doch ziemlich verwundert – verliessen einige der Unternehmensvertreter die Veranstaltung nach dem offiziellen Teil und so ergab sich für die verbliebenen Kapitalsuchenden die Möglichkeit, schon etwas ausführlicher mit den anwesenden Investoren zu reden. Wenn man auf einer solchen Veranstaltung präsentiert, sollte man gerade die Pausen und das anschließende Get-Together intensiv nutzen, um einen ersten Kontakt zu den Investoren herzustellen, denn erst daraus ergibt sich dann vielleicht ein weiterer Schritt. Bleiben die Investoren nach dem letzten Vortrag noch da, erwarten sie förmlich, dass die Unternehmer sie ansprechen und sie die Möglichkeit haben, auch Fragen zu stellen, die man vielleicht im Plenum nicht stellen würde.
Deshalb kann unser Tipp nur lauten: wenn Sie für eine solche Präsentationsveranstaltung zugelassen werden und Ihr Unternehmen dort präsentieren können, dann nutzen sie die Gelegenheit, mit den anwesenden Investoren ins Gespräch zu kommen.
Wir hatten uns für sie Veranstaltung zwei Besonderheiten ausgedacht: Erstens überraschten wir die Investoren mit einer Torte, die in den Vortrag eingebaut wurde und in der Pause eine Gelegenheit für eine erste Kontaktaufnahme bot und zweitens haben wir unsere Charts besonders kurz gehalten: Sie bestanden ausschließlich aus Zitaten von Berichten, die über uns geschrieben worden waren – diese gaben das Geschäftskonzept klar und deutlich wider. Damit war die Präsentation ungewöhnlich und einzigartig und durch die Torte hatten wir einen Ansatzpunkt für die anschließenden Gespräche.
Der Microbloggingdienst Twitter erhält in einer neuen Investorenrunde weitere 100 Mio. US$ von insgesamt sieben Investoren, wie das Wall Street Journal berichtet. Erst in diesem September hatte Twitter schon 50 Mio. US$ erhalten, wobei die Investoren einen Wert von einer Milliarde US$ für das Unternehmen annahmen. Twitter verfügt über 20 Millionen Kunden, die Kurznachrichten einstellen.

Weitere 100 Millionen US$ Kapital für den Microbloggingdiuenst Twitter
An der neuen Finanzierungsrunde beteiligen sich mit T. Rowe Price und Insight Venture Partners zwei neue Investoren, dazu kommen die bisher investierten VC-Firmen, wie zum Beispiel Spark Capital.
Twitter macht noch immer keinen Gewinn, es soll jetzt darüber nachgedacht werden, wie mit Premium-Diensten für Geschäftskunden und Werbung auch Umsatz und Gewinn realisiert werden kann.
Twitter ist ein weiteres typisches Beispiel, wie in USA Weltmarktführer gezimmert werden: Man investiert erst in die Reichweite und überlegt dann, wie man die Reichweite zu einem profitablen Geschäft ausbauen kann. So war es auch bei Youtube, Amazon, Facebook und vielen anderen, die heute ihren Markt beherrschen.
In Deutschland ist dieses Verhalten von Investoren undenkbar. Wäre Twitter in Deutschland geworden, hätte es sich längst ausgezwitschert… Deutsche Investoren hätten sich über das nicht vorhandene Geschäftsmodell beschwert und bei noch nicht vorhandenen Monetarisierungskonzepten hätte man hier die Gründer wahrscheinlich nur für Spinner gehalten. Genau dieser Unterschied ist es, der den amerikanischen Gründern einen großen Standortvorteil und damit auch Wettbewerbsvorteil sichert.
Die azeti Networks GmbH, Hersteller von IT-Security und –Monitoring-Technologie, gibt den Abschluss einer ersten Finanzierungsrunde bekannt. Earlybird engagiert sich als Lead Investor gemeinsam mit dem NRW.BANK.Venture Fonds.
Die azeti Networks GmbH hat sich auf die Herstellung innovativer und leistungsstarker Technologien in den Bereichen IT-Security und IT-Monitoring spezialisiert. Das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen bietet seinen Kunden Lösungen für zwei wesentliche Herausforderungen im Computeralltag. Die weltweit einzigartige Technologie der azeti E-Mail-Firewall (azeti MAILProtect) erkennt mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit SPAMS, bevor diese technisch und rechtlich zu unerwünschtem Mailschrott werden und entlastet somit MAIL-Server, Datenleitung und Archivierung um über 90 Prozent. Die azeti SONARPLEX Technologie erkennt Fehler in IT-Infrastrukturen von der Hardware bis zur Applikation bevor diese sich auswirken, reduziert damit teure Ausfallzeiten und erhöht maßgeblich den Servicelevel.
Mit der SONARPLEX Technologie bietet azeti insbesondere mittelständischen Unternehmen Zugang zu einem Lösungsportfolio, das aufgrund des hohen Kostenaufwands bisher nur großen Unternehmen vorbehalten war. Mittelfristig strebt das Unternehmen in diesem Segment die Marktführerschaft an. Die Kostenvorteile der Technologie überzeugen zunehmend aber auch Großkonzerne wie Seagate, Komatsu, Robert Bosch und DHL.
Gleiches gilt für die E-Mail-Firewall, die mit einer gänzlich unterschiedlichen Technologie eine überzeugende und preisgünstige Lösung bietet. Mit inzwischen weit über 1000 Anwendungen strebt azeti MAILProtect weltweit einen SPAM freien Mail-Service an. Mit der azeti eigenen SPAM-Block-Technologie werden in über 80 unterschiedlichen Prüfverfahren seriöse Mail-Server von Spambots eindeutig unterschieden.
Die Gründer von azeti haben vor ihrer gemeinsamen Tätigkeit bereits langjährige Erfahrung in der IT-Branche gesammelt. Dirk Sommerfeld ist seit mehr als 20 Jahren in der Internetbranche tätig. Mit dem ehemaligen Gründer und CEO der TAROX-Gruppe Dirk Hartmann und dem ehemaligen CEO und Mitgründer der abaXX AG Thorsten Schäfer sind zwei weitere Serienunternehmer an Bord. „Unser Ziel ist es, die Internationalisierung unseres Geschäfts voranzutreiben. Wir freuen uns mit Earlybird und der NRW.BANK starke Partner gewonnen zu haben, um diesen Wachstumspfad zu gehen“, freut sich Dirk Hartmann.
Auch Earlybird-Partner Rolf Mathies ist von azetis Wachstumspotenzial überzeugt: „Das exzellent aufgestellte Managementteam bringt genau die Erfahrungen und Stärken mit, die in der jetzigen Unternehmensphase bei der Internationalisierung voll zum Tragen kommen werden.“
Zu dem Investment sagt Dr. Claas Heise, Geschäftsführer des NRW.BANK.Venture Fonds: „Die azeti Networks GmbH überzeugt mit außergewöhnlichen Lösungstechnologien und einem großen Wachstumspotenzial trotz Wirtschaftskrise.“
Aus 1800 Unternehmen der Venture Capital Branche hat das amerikanische Wirtschaftsportal Red Herring nun die einhundert besten VC-Gesellschaften ermittelt. Zur Erstellung der Liste wurden über ein Dutzend Kriterien herangezogen und überprüft. Besonders wurde gewichtet, wenn die Unternehmen überdurchschnittliche Erträge erwirtschaften und StartUps von Grund auf für den internationalen Markt aufbauen. Auch die personelle Aufstellung und das Management-Verhalten wurde bewertet. Wichtig war auch, wie die StartUps die VC-Gesellschaften bewerten, welche Rolle die Unternehmen international spielen und welche Werte von den VC-Gesellschaften geschaffen wurden.
Über 100.000 Nutzer sind bereits bei eDarling aktiv und nutzen die neue Partnersuche im Netz. Die Affinitas GmbH, Betreiber von eDarling, hat ihre erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Neben den bisherigen Investoren Rocket Internet GmbH und Holtzbrinck Ventures GmbH ist auch der von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC Fonds Technologie Berlin im Rahmen eines Second Closings eingestiegen.

Die im Juni 2009 gestartete Partnerschaftsvermittlung eDarling zieht Investoren an
David Khalil, Geschäftsführer der Affinitas GmbH: „Wir freuen uns, neben unseren Bestandsinvestoren auch die IBB Beteiligungsgesellschaft von unserem Potenzial überzeugt zu haben und sie in unserem Gesellschafterkreis begrüßen zu dürfen.“ Zu den bisherigen Investoren des Unternehmens zählt neben dem Risikokapitalgeber Holtzbrinck Ventures auch die Rocket Internet GmbH der Samwer-Brüder. Die Samwer-Brüder haben mit „iLove“ bereits ein Online-Dating-Portal erfolgreich am internationalen Markt etabliert. Die nun abgeschlossene Finanzierungsrunde ermöglicht eDarling den weiteren erfolgreichen, schnellen Markteintritt sowie eine daran anschließende schrittweise Internationalisierung.
Auch Dank seines selbstlernenden Matching-Algorithmus und der hohen Usability der Webseite hebt sich eDarling von seinen Wettbewerbern ab. Der Algorithmus “beobachtet” den Matching-Erfolg und “erlernt” so die entscheidenden Kriterien für erfolgreiches Matching. So werden die Bewertung der Partnervorschläge durch Nutzer sowie die Kommunikationsqualität und -quantität zwischen den Nutzern automatisch in den Algorithmus integriert und dadurch die Such- und Vorschlagskriterien selbstoptimiert. Weiterhin werden neben psychologischen Tests weitere Persönlichkeitsmerkmale wie Bildung, Beruf, Interessen und Hobbys in die Partnersuche miteinbezogen. Dadurch erhalten die Nutzer perfekt auf sie zugeschnittene Partnervorschläge.
„Die moderne, skalierbare Technologie, das erfahrene Team, die Mischung aus Spaß und Seriosität sowie der hochinteressante Investorenkreis haben uns von einem Investment überzeugt. Bereits heute ist die Präsenz von eDarling im Markt unübersehbar und die Zahl der Nutzer steigt täglich weiter.“, sagt Clemens Kabel, Prokurist bei der IBB Beteiligungsgesellschaft.