Neues innovatives Buchungsportal mit Videos und interaktiven Stadtplänen sucht Venture Capital

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Geschrieben am 22. Februar 2010 von Markus in Interessante Startups | Wer sucht?

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Ein neues Hotelbuchungsportal im Internet, Hotels On Air.TV geht im Februar online. Die Innovation: Ein bisher einzigartiges Video-Infotainment-Angebot bietet Filme, Bilder und interaktive Karten zu Hotels und Destinationen und erleichtert die Suche nach der passenden Unterkunft enorm. Registrierte User erhalten im Travel Club supergünstige Angebote und Sonderarrangements. Mit diesem Konzept wollen die beiden Gründer und Branchenkenner Katja S. Verhoeven und Stephan Seifert zu einem der führenden Anbieter für Hotelreservierungen werden.

Die Gründer:

Beide Gründer kennen sich aus in ihrer Branche: Katja S. Verhoeven (35 Jahre) war 15 Jahre in der internationalen Hotellerie tätig, mit Stationen im Sales & Marketing bei InterContinental, Kempinski und Relais & Châteaux. Zuletzt zeichnete sie als Director Marketing, Sales & Business Development bei Beauwell.com International Beauty & Wellnesshotels verantwortlich. Stephan Seifert (43 Jahre) war bereits zwölf Jahre im Online-Business bei verschiedenen Online Media Agenturen und Full-Service-Werbeagenturen tätig. Zuletzt verantwortete er als Geschäftsführer der Travix International Web Networking den Aufbau der Portale Beauwell.com International Beauty & Wellnesshotels, Abo.de und Hallimash.com (Blogmarketing).

Die Geschäftsidee:

Aufgrund Ihrer vielseitigen Berufserfahrungen war die Geschäftsidee war schnell geboren: Immer mehr Gäste buchen ihr Hotel online. Das Internet hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Vertriebskanäle im Tourismus entwickelt. Doch die meisten Anbieter setzen immer noch auf Text und Fotos als Verkaufsargument. Mit Hotels On Air.TV wollen die beiden Gründer eine emotionalere Ansprache des Gastes erreichen. „Ein Video erhöht die Kaufentscheidung um etwa 72% im Vergleich zur rein beschreibenden Darstellung eines Produktes“, so der Geschäftsführende Gesellschafter Stephan Seifert. Durch bewegte Bilder könne der potenzielle Gast im Internet die Qualität des Hotelprodukts besser beurteilen und Vertrauen aufbauen, was für die Kaufentscheidung notwendig sei. „Bei uns kann sich der potenzielle Gast selbst ein Bild vom Hotel machen – nach dem Motto „What you see is what you get!““, erklärt Katja S. Verhoeven.

Die Umsetzung:

Die Website wurde von Stefan Seifert im Zusammenarbeit mit einer Internet-Agentur in wenigen Monaten entwickelt. Durch Videofilme, Bilder, interaktive Karten und Live-Cams erhält der User bei Hotels On Air.TV umfassende Informationen über die realen Verhältnisse vor Ort. Anfangs beschränkt man sich auf europäische Großstädte, doch bald schon sollen beliebte touristische Regionen folgen. Ein professionelles Filmteam dreht in ausgesuchten Hotels im HD-Videoformat. Die Filme werden von Muttersprachlern in deutscher und englischer Sprache moderiert, geschnitten und schließlich online gestellt. Das Hotel zahlt keinerlei Drehgebühren, übernimmt jedoch die Streaminggebühren für die Online-Stellung der Videos. Gegen eine Lizenzgebühr kann der Film auch auf die hoteleigene Website oder in Social Media (Twitter, Facebook, You Tube …) gestellt oder als DVD vervielfältigt werden. Hotels aller Destinationen – auch in Städten, die noch nicht gedreht – können sich kostenlos mit einer Bildergalerie präsentieren.

Einen Überblick über die Zufriedenheit der bisherigen Gäste in den Hotels erhält der User durch die Schnittstelle zu Trust You, der unabhängigen Qualitätssuchmaschine, die die Meinungsäußerungen in den verschiedenen Hotelbewertungsportalen auf einer Seite bündelt.

Die „Interactive Map“ ist ein weiteres Highlight der Website. Sie zeigt dem User auf einer Karte die Lage des Hotels und seine Umgebung mit Restaurants, Klubs, Museen, Einkaufsmöglichkeiten, Flughäfen, Bahnhöfen usw. Einen Blick auf das aktuelle Wetter und die direkte Umgebung bietet Earth TV, der weltweite Marktführer für Live-Cams, der bereits seit der frühen Entwicklungsphase mit Hotels On Air.TV kooperiert. Im „Travel Club“, dem kostenlosen Mitgliederbereich, kann man Stadtpläne individuell zusammenstellen, speichern sowie an Freunde weiterleiten.

Die User können Hotels direkt online und kostenfrei buchen – auf der Website erhalten sie immer die „Best Available Rates“. Wer sich kostenlos im Travel Club registriert, profitiert von supergünstigen Angeboten, denn hier gibt es für den Hotelier keine Preisbindung – er kann bei niedriger Auslastung seine Zimmer sehr günstig anbieten. Bei jeder Buchung erhält Hotels on Air.TV eine marktübliche Provision vom Hotel. Zur Kundenbindung werden die Mitglieder regelmäßig durch Newsletter über neue Specials informiert. Wer den Club an Freunde und Bekannte weiterempfiehlt, erhält attraktive Prämien.

Das Ziel:

Für eine überzeugende Online-Plattform ist Content notwendig. Zu den Hotelkunden zählen namhafte Hotels wie das Hotel de Rome in Berlin (5 Sterne), das Side Hotel in Hamburg (4 Sterne) oder The Levante Parliament in Wien (5 Sterne). In den kommenden Monaten werden zahlreiche Drehtermine in europäischen Großstädten stattfinden. „Wir sind mit mehreren großen internationalen Hotelketten in Verhandlung, die auf unserer Plattform präsent sein wollen. Sie alle sehen das große Umsatzpotenzial, das die emotionale Ansprache durch Videos und durch die interaktive Planung der Reise in sich birgt,“ so Katja S. Verhoeven.

Auch auf der User-Seite ist man ehrgeizig, aber nicht unrealistisch. „Bis Ende 2010 streben wir etwa 255.000 registrierte User im Travel Club an“, so Stephan Seifert. Durch umfassende Marketing-Maßnahmen, insbesondere im Online-Bereich, soll das Ziel erreicht werden. Für die zweite Finanzierungsrunde suchen die Gründer noch Venture Capital, um den Aufbau des Online-Portals noch schneller vorantreiben zu können.

Infos gibt es auf www.hotelsonair.tv oder unter Tel. 0711-490 39 733.

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15 Millionen Euro Risikokapital für innovative Ideen von der österreichischen Förderbank aws

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Geschrieben am 19. Februar 2010 von Markus in Kapitalgeber | Venture Kapital Geber

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Die austria wirtschaftsservice (aws) (Förderbank Österreichs) startet wieder eine Initiative, um Wandel und Innovation in der österreichischen Wirtschaft zu fördern und zu begleiten. Die “Venture-Capital-Initiative” stellt insgesamt 15 Millionen Euro Risikokapital zur Verfügung. Über die Beteiligung an Frühphasen-Fonds werden damit forschungs- und technologieorientierte Unternehmen bei der Gründung und in ihrer Frühphase unterstützt.

Bernhard Sagmeister, Geschäftsführer der aws: “Mit der ‘Venture-Capital-Initiative’ ist die aws auch dort zur Stelle, wo traditionelle Finanzierungsinstrumente wie Kredite nicht greifen. Mit diesem neuen Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Finanzierungslücke bei der Übersetzung von innovativen Ideen in wirtschaftliche Wertschöpfung zu schließen.”

Ziel: Risikokapital für Technologieunternehmen

Das Pilotprojekt startet ab sofort mit einem gesamten Volumen von 15 Millionen Euro. Im Rahmen der Initiative beteiligt sich die aws an Venture-Capital-Fonds, deren Schwerpunkt die Finanzierung forschungs- und technologieorientierter Unternehmen in Österreich ist. Die Investitionen der aws erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die aws wird als “cornerstone-Investor” bis zu 30 Prozent der Fonds-Anteile erwerben und will damit auch ein Signal für die Beteiligung von privaten Investoren setzen.

Die Auswahl geeigneter Fonds erfolgt nach internationalen Prüfungsstandards mit Unterstützung eines Expertenbeirats. Einreichungen sind noch bis 31. Mai 2010 möglich.

Info-Event für Fonds-Manager am 4. März

Für interessierte Managementteams von Fonds findet am 4. März die Informationsveranstaltung “Venture-Capital-Initiative – Die aws als Investor von Frühphasenfonds” statt. Die Projektleiter präsentieren in den Räumlichkeiten der aws Details des Programms. Anmeldungen bitte an Frau Michaela Eidherr (m.eidherr@awsg.at).

Weitere Informationen zur Venture-Capital-Initiative finden Sie auf www.awsg.at/vci

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Zweiter Finance Day auf der analytica 2010: Life Science-Unternehmer und Kapitalgeber im Gespräch

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Geschrieben am 11. Februar 2010 von Markus in Allgemein

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Die analytica 2010 bringt beim zweiten Finance Day am Freitag, den 26. März 2010, erneut junge und erfahrene Life Science-Unternehmer sowie Kapitalgeber an einen Tisch. Das Programm der von der GoingPublic Media AG organisierten Informationsveranstaltung findet im Forum Biotech in Halle A3 statt und umfasst Diskussionsrunden und Vorträge zu aktuellen Finanzierungstrends rund um die Biotechnologie. Neu ist der „Elevator Pitch“ mit Kurzpräsentationen von Start-ups vor Kapitalgebern.

Die Suche nach Kapital ist für Life Science-Unternehmen weiterhin eine der größten Herausforderungen. Die Finanzkrise und die damit verbundene Zurückhaltung auf Seiten der Investoren haben diese Situation noch verschärft. Gleichzeitig fehlt vielen bereits etablierten Unternehmen eine Anschlussfinanzierung. Genau hier setzt der Finance Day an, der – nach erfolgreicher Premiere 2008 – erneut am letzten Tag der analytica stattfindet. Markus Hofelich, Redaktionsleiter der Sonderausgabe Biotechnologie des GoingPublic Magazins bei der GoingPublic Media AG und Organisator des Finance Day: „Wer die Vorgehensweise aktueller Financiers besser verstehen und direkt mit ihnen ins Gespräch kommen will, für den ist der Finance Day im Rahmen der analytica die richtige Plattform. Einen ganzen Tag stellen wir Unternehmern und Start-Ups Finanzierungsmodelle vor und geben praktische Tipps für die richtige Ansprache von Kapitalgebern. Auch aktuelle Markttrends werden dabei beleuchtet.“

Für jeden etwas: Frühphasenfinanzierung, islamische Investoren, Elevator Pitch

Das Programm des Finance Day 2010 orientiert sich an der durchweg positiven Resonanz auf die Erstveranstaltung 2008, die mehr als 450 Teilnehmer zählte und damit die Erwartungen der Veranstalter übertraf: „100 Prozent der Besucher bewerteten den Finance Day mit ausgezeichnet bis gut – 57 Prozent mit ausgezeichnet, 43 Prozent mit gut –, ergab eine Besucherbefragung durch das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Messe München. Auch die Vorträge und Diskussionsrunden 2010 setzen auf Aktualität und engen Praxisbezug. So beschäftigt sich Dr. Peter Terhart, Vorstandsvorsitzender des BVK, S-REFIT AG, zum Beispiel mit den Chancen und Herausforderungen der Frühphasenfinanzierung von Life Science-Start-ups. Der High-Tech-Gründerfond, vertreten durch den Investment Director und Prokurist, Marco Winzer, diskutiert u.a. mit Prof. Horst Domdey, Geschäftsführer der BioM Biotech Cluster Development GmbH, über die Frage, wie sich Wirtschaftskrise und Modelle der Frühphasenfinanzierung vertragen.
Rund um das Thema „Venture Capital“ dreht sich eine Diskussionsrunde mit Vertretern der namhaften Beteiligungsgesellschaften TVM Capital, MIG Verwaltungs AG und Global Life Sciences Ventures sowie Max Planck Innovation, der Technologietransfer-Stelle der Max-Planck-Gesellschaft.

Auch thematische Schwerpunkte setzt der diesjährige Finance Day. In einer Podiumsdiskussion zum Thema „Weiße Biotechnologie“ beispielsweise beschäftigen sich der Vorsitzende des Cluster industrielle Biotechnologie, CLIB, Dr. Manfred Kircher, der Geschäftsführer der BioM WB GmbH, Prof. Dr. Haralabos Zorbas und weitere Vertreter der Branche mit den Perspektiven dieser Schlüsselindustrie sowie der Vorreiterrolle deutscher Unternehmen und Institutionen in diesem Bereich. Auch dem Verhältnis und den Perspektiven börsennotierter Life Sciences- und Biotechnologie-Unternehmen am Kapitalmarkt widmet der Finance Day eine eigene Programmsequenz. Langfristig sehen Experten hier immenses Potenzial. Bereits 2010 könnten, so schätzt Hofelich, von den zehn umsatzstärksten Medikamenten acht auf Biotech-Produkte entfallen. Praktischen Nutzwert verspricht nicht zuletzt der Vortrag von Dr. Jörg Ritter, Partner bei Holme Roberts & Owen Germany LLP. Er thematisiert die Anforderungen islamischer Investoren aus dem MENA-Raum (Naher und Mittlerer Osten sowie Nordafrika) an Life Science-Investments.

Zu guter letzt bietet der Finance Day 2010 mit dem „Elevator Pitch“ ein Format für die ganz Mutigen unter den Start-Ups. In einer Kurzpräsentation von gerade mal fünf Minuten können sie sich und ihre Geschäftsideen den anwesenden Kapitalgebern direkt vor Ort vorstellen.

Der Finance Day ist Teil des umfangreichen Rahmenprogramms der analytica, das die Ausstellung mit Informationsangeboten für die Besucher ergänzt. Die analytica 2010 findet vom 23. bis 26. März 2010 auf der Neuen Messe München statt.

Weitere Informationen unter www.analytica.de/financeday oder www.goingpublic.de.

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Innovationsplattform Atizo wird von Unternehmern finanziert

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Geschrieben am 6. Februar 2010 von Markus in Business-Angels | Interessante Startups

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Zur Beschleunigung der internationalen Entwicklungsstrategie des Schweizer Start-ups Atizo ist per Ende Januar 2010 eine Finanzierungsrunde in der Höhe von knapp einer Million Franken abgeschlossen worden. Zu den neuen Investoren zählen unter anderem der Berner Unternehmer Dr. Gerhard Jansen und Roland Brack mit seiner Competec-Gruppe aus Mägenwil.

Erfolgreiches Schweizer Start-up

Atizo wurde im September 2008 am Markt lanciert und im November 2008 mit dem CTI-Label ausgezeichnet. Atizo ist eine Innovationsplattform auf der Unternehmen Fragestellungen ausschreiben und Kunden und Konsumenten gemeinsam überraschende Ideen entwickeln. Die besten Ideen werden prämiert und können mit einem ausgewählten Team in einem virtuellen, geschlossenen Raum zu einem innovativen Konzept weiterentwickelt werden.

Auf der Online-Plattform Atizo suchen Unternehmen nach neuen Ideen

Auf der Online-Plattform Atizo suchen Unternehmen nach neuen Ideen

Bereits konnten mit unterschiedlichen Kunden in verschiedensten Branchen neue Produkte, Dienstleistungen, Marketingideen und Business-Modelle entwickelt werden. So suchte auf Atizo der Schweizer Outdoor-Ausrüster Mammut nach einer Substitutionslösung für den herkömmlichen Reissverschluss, Blacksocks erfand mit der Atizo-Community ein Reise-Necessaire und BMW konzipierte online das Motorrad der Zukunft.

Wachstum der Innovatoren-Community als Ziel

Um die Präsenz am Markt zu verstärken, werden bei der Atizo AG im Bereich Marketing und Verkauf vier weitere Stellen geschaffen. Zusätzlich werden die Partnerschaften mit Unternehmensberatungen, Marktforschungsinstituten und Online-Communities ausgebaut. Roland Brack, Gründer und CEO der ITHandelsgruppe Competec mit der bekannten Brack Electronics AG, äussert sich überzeugt: „Auch wir sind bestrebt, unsere Stakeholder systematisch in unseren Innovationsprozess einzubinden und damit der Kundenbeziehung eine ganz neue Qualität zu geben. Atizo bietet dazu die richtigen Tools.“

Verwaltungsrat erweitert

Auch Gerhard Jansen, der neue Verwaltungsratspräsident der Atizo AG ist überzeugt vom Geschäftsmodell: „Ich verfolge Atizo schon seit ihren Anfängen und bin von der Geschäftisidee und der Entwicklung sehr beeindruckt. Alle reden von Innovation, Atizo dagegen öffnet konkret den Weg zu mehr Innovation“. Der neue Verwaltungsrat besteht aus den drei Atizo-Gründern Christian Hirsig (CEO), Reto Aebersold (CTO) und Mathias Ruch und neu den Investoren Gerhard Jansen (Verwaltungsratspräsident), Roland Brack und Oscar R. Steffen.

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High-Tech-Gründer in Deutschland werden immer älter

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Geschrieben am 4. Februar 2010 von Markus in Allgemein

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Deutschlands High-Tech-Gründer werden immer älter. Das hat eine heute veröffentlichte Untersuchung ergeben, die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland erarbeitet wurde.

Während das Durchschnittsalter der High-Tech-Gründer 1995 noch bei 37,2 Jahren lag, ist es bis zum Jahr 2008 bereits auf 40,8 Jahre gestiegen. Aktuell sind weniger als 25 Prozent der Gründer im Hochtechnologiebereich jünger als 32 Jahre. Damit muss das Bild des typischerweise jungen High-Tech-Gründers, der direkt nach dem Studium oder aus der Hochschule heraus gründet, revidiert werden. Die Studie hat zwar ergeben, dass die Gründungsneigung bei Älteren steigt. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass diese Entwicklung den Abwärtstrend bei High-Tech-Gründungen in Deutschland langfristig nicht aufhalten kann. Zwischen 1995 und 2008 ging die Gründungstätigkeit in den High-Tech-Sektoren bereits um 25 Prozent zurück. Sollte sich an den Rahmenbedingungen für Gründer in Deutschland nichts ändern, nimmt die Zahl der Unternehmensgründungen allein aufgrund des demografischen Wandels weiter kontinuierlich ab und wird voraussichtlich bis 2030 um zehn, bis 2050 um 20 Prozent sinken.

Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland, resümiert: “Die Regierung hat die Bedeutung von Start-ups im Hochtechnologiebereich erkannt und im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Es gilt jetzt, zügig konkrete Maßnahmen in Angriff zu nehmen, die das Gründen in Deutschland wieder attraktiver machen. Sonst verliert Deutschland langfristig den Anschluss an die führenden Industrie- und Innovationsnationen: Die rasche Neuauflage des High-Tech-Gründerfonds, das Aufbrechen der Kreditklemme und die Wiederbelebung der Venture Capital-Kultur in Deutschland spielen dabei zentrale Rollen.” Darüber hinaus fordert Berg, junge Technologieunternehmen in den ersten zehn Jahren von Steuern und Sozialabgaben zu befreien sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung zu fördern.

Deutsche High-Tech-Gründer haben viele Gemeinsamkeiten

Im Fokus der aktuellen ZEW-Untersuchung standen die Charakteristika von High-Tech-Gründern in verschiedenen Altersgruppen sowie die Rückschlüsse, die sich daraus für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für innovative Unternehmensgründungen ziehen lassen. Das überraschende Ergebnis: Die Gründer haben altersübergreifend viele Gemeinsamkeiten, u.a. hinsichtlich ihrer Gründungsmotivation, ihrer Forschungstätigkeit, dem Innovationsgrad ihrer Produkte und der hauptsächlichen Finanzierungsquellen. Unterschiede ergeben sich beispielsweise bei den präferierten Sektoren: Während junge Gründer häufiger Software- und IT-Start-ups gründen, finden sich ältere Gründer eher in der forschungsintensiven Industrie. Ältere Gründer verfügen in der Regel auch über mehr Eigenkapital und wählen Rechtsformen mit beschränkter Haftung wie die GmbH; junge Gründer bevorzugen dagegen kostengünstiger zu gründende Rechtsformen und setzen auf flexible Beschäftigungsmodelle. Dr. Georg Licht, Leiter der Studie beim ZEW, erläutert: “Aufgrund der Untersuchungsergebnisse kommen wir zu dem Ergebnis, dass Programme, die vorrangig altersbezogen fördern, nicht zielführend sind. Die Differenzen zwischen den Alterskohorten sind dafür nicht signifikant genug. Stattdessen sollten die Rahmenbedingungen für High-Tech-Gründer in Deutschland insgesamt verbessert werden, um das Gründer-Potenzial, das wir bei Älteren, Frauen und Akademikern noch haben, auszuschöpfen.” So ergab eine Untersuchung des ZEW von 2008, dass nur jedes zwölfte High-Tech-Start-up von Frauen gegründet wird.

Microsoft fördert innovative High-Tech-Gründerunternehmen

Microsoft unterstützt im Rahmen seiner Gründerinitiative “unternimm was.” bereits seit fünf Jahren ausgewählte junge Unternehmen aus der High-Tech-Branche individuell mit Technologie- und Vertriebs-Know-how sowie Zugang zu Kunden- und Partnernetzwerken. Das globale Microsoft Start-up Programm “BizSpark One” verschafft innovativen Gründerunternehmen zusätzlich einen direkten Kontakt ins Microsoft-Hauptquartier in Redmond und unterstützt diese beim Eintritt in den globalen Markt. Mit dem globalen Programm BizSpark stellt Microsoft Gründerunternehmen zudem kostengünstig Entwicklungswerkzeuge und Plattformtechnologien sowie technischen Support zur Verfügung.

Datenbasis der ZEW-Studie “High-Tech-Gründungen in Deutschland – der Mythos des jungen High-Tech-Gründers”

Im Rahmen der ZEW-Studie wurde die Altersstruktur von Gründerinnen und Gründern in Deutschland auf Basis des Mannheimer Unternehmenspanels sowie Unternehmenscharakteristika nach Altersgruppen der Gründerpersonen auf Basis des KfW/ZEW-Gründungspanels ausgewertet. Zusätzlich wurden detaillierte Fallstudien zweier Unternehmen erstellt.

Die komplette Studie ist im Internet verfügbar unter Download der Studie als PDF-Datei

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SAP und Hasso Plattner Ventures investieren gemeinsam in RIB Software

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Geschrieben am 22. Januar 2010 von Markus in Wer hat's bekommen?

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RIB Software entwickelt Lösungen, die die gesamte Wertschöpfungskette im Bau-, Anlagenbau- und Infrastrukturbereich abdecken. Mit dieser Investition untermauert die SAP ihre Strategie, die Entwicklung innovativer Lösungen zu fördern, die auf der Integration von RIB iTWO und SAP Software aufbauen.

Die Baubranche ist weltweit einer der wichtigsten Industriesektoren. Für SAP und RIB bietet dieser Bereich großes Wachstumspotenzial. Durch moderne, zunehmend digitalisierte Konstruktionsprozesse im Bauwesen steigt die Nachfrage nach neuen Softwareanwendungen, die Projektplanungs- und ERP-Prozesse auf Grundlage digitaler Konstruktionsmodelle verbinden. Deshalb arbeiten RIB und SAP in Zukunft gemeinsam an der Entwicklung von Lösungen, mit denen sämtliche Konstruktions- und Geschäftsprozesse auf einer Plattform überwacht und abgewickelt werden können.

“Wir realisieren Lösungen, die auf der SAP-Infrastruktur aufsetzen. So wird es uns gelingen, unseren weltweiten Marktanteil zu erhöhen und international zu wachsen”, sagt Michael Sauer, Vorstandsmitglied er RIB Software AG. “Gemeinsam mit SAP planen wir eine neue digitale Plattform, die alle Prozesse eines Bauvorhabens integriert. Basierend auf den Erfahrungen aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie, gehen wir davon aus, dass es mit dieser Technologie möglich wird, die Konstruktionskosten um bis zu 30 Prozent zu senken.”

“Wir investieren in die gemeinsame Entwicklung innovativer Lösungen, die für die gesamte Baubranche von Nutzen sein werden”, sagt Kevin Ichhpurani, Senior Vice President, SAP AG. “Modular aufgebaute, integrierte Lösungen sollen unsere Kunden künftig in allen Phasen der Projektabwicklung unterstützen, ihnen helfen, effektiver zu werden, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Durch unsere Zusammenarbeit werden sich neue Möglichkeiten für unseren Kunden im Baubereich – und in Branchen mit ähnlichen Prozessen – eröffnen, zum Beispiel die Nutzung von CAD-Daten für Kostenschätzungen und Ausführungsprozesse.”

“Hasso Plattner Ventures verfolgt ein klares Ziel: vielversprechende Unternehmen aus den Bereichen IT und Umwelttechnik auf ihrem Weg zum Weltmarktführer zu unterstützen”, erklärt Eran Davidson, CEO von Hasso Plattner Ventures. “Wir sind sicher, dass es RIB unterstützt durch unsere Erfahrung gelingen wird, ihre marktführende Position in den kommenden Jahren weiter auszubauen.”

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BIGIDEA fördert einzigartige Geschäftsideen und junge Firmengründer

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Geschrieben am 22. Januar 2010 von Markus in Business-Angels | Kapitalgeber

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Genau ins Schwarze getroffen, hat die Führungsriege von BIGIDEA mit der Gründung Ihrer Beteiligungsgesellschaft. Mit einem innovativen Finanzierungsprogramm steuern die Business-Angel aktuellen Marktprognosen entgegen. Einzigartige Ideen und erfolgversprechende Firmengründer will das Unternehmen bei Ihrer Realisierung unterstützen.

Der Wirtschaftkrise mit BIGIDEA-Investitionen trotzen

Die Reduzierung staatlicher und privater Zuschüsse für die Verwirklichung potentieller Unternehmen, ist die Konsequenz der akut anhaltenden Wirtschaftskrise. Für BIGIDEA ist dies eben nicht der richtige Ansatz, um einer solchen Krise entgegenzusteuern, denn „mit Angst lässt sich kein Wachstum erreichen“, erläutert die Geschäftsführung des Unternehmens. Ihr Slogan „Ideas shape the world“ wird zum Programm Ihrer Unternehmung und somit ist die Beteiligungsgesellschaft auf der Suche nach Menschen, die einen genialen Gedanken besitzen, denen allerdings wirtschaftliche und finanzielle Mittel fehlen, um eben diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. BIGIDEA, die Investitionsgesellschaft der besonderen Art, nimmt sich diesen Unternehmungen an und verwandelt Risikokapital in eine lukrative Zukunftsinvestition.

BIGIDEA – einfach mehr als nur finanzielle Unterstützung

Das Defizit vieler Venture Capital Gesellschaften ist das Vernachlässigen einer Rundum-Unterstützung potentieller Unternehmungen. Oftmals stellen diese lediglich eine finanzielle Unterstützung bereit, wobei das unterstützte Unternehmen seinem konzeptionellen Schicksal überlassen wird. BIGIDEA erarbeitet in Zusammenarbeit mit den geförderten Parteien ein individuelles Konzept, das den Erfolg der Unternehmung berechenbar werden lässt. So kommt es bei der Förderung von BIGIDEA neben einer eingehenden Analyse, einer maßgeschneiderten Beratung und Betreuung auch zu dem Aufbau eines ausgereiften Marketingplans. Die darauf ermittelten Ziele werden unter anderem mit Hilfe eigens entwickelter Technologien erreicht. BIGIDEA fungiert somit als Wirtschafts-Hybrid, der die Aufgaben einer Werbeagentur und Internetagentur übernimmt. Daher werden unterschiedliche Wirtschaftsbereiche wie die der Werbung, der Public Relation, des Offline- und Onlinemarketings, aber auch der technischen Realisierung der Projekte rundum abgedeckt.

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Tradoria erhält 2 Mio. Euro von Seventure und DuMont Venture

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Geschrieben am 20. Januar 2010 von Markus in Wer hat's bekommen?

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Auch der bereits im Unternehmen engagierte Investor DuMont Venture beteiligte sich erneut. Tradoria bietet eine einzigartige E-Commerce-Lösung, die Mietshop, Marktplatz und einen zentralen Bestellvorgang in einem Angebot vereint.

Durch einen zentralen Bestellvorgang muss sich der Händler nicht mehr um technisch aufwendige und sicherheitsrelevante Prozesse, z.B. SSL-Verschlüsselung, Bonitätsprüfung oder Abwicklung der Zahlungsprozesse kümmern. Zudem erhält er eine Zahlungsgarantie, auch bei den Zahlungsarten Rechnung und Lastschrift.

Rechtlich geprüfte und ständig aktualisierte Shop-AGB sowie die Einhaltung der umfangreichen gesetzlichen Vorgaben für Online-Shops schützen den Händler zudem in hohem Maße vor den im Onlinehandel gefürchteten Abmahnungen. Einmalig ist, dass Tradoria-Shops automatisch und ohne Aufpreis das begehrte Gütesiegel von Trusted Shops erhalten. Das gemeinsame Shopping Portal, auf dem die Produkte aller Tradoria-Shops gebündelt sind, sorgt zudem für einen zusätzlichen Absatzkanal.

„Mit Seventure steht uns nun ein weiterer leistungsfähiger Partner zur Seite. Mit seiner Hilfe werden wir unseren erfolgreichen Wachstumskurs noch schneller vorantreiben. Auch das erneute Engagement von DuMont Ventures freut uns sehr. Es ist nicht nur die Bestätigung der bisherigen Leistungen, sondern zugleich auch ein Beweis des Vertrauens in unser enormes Potential für die Zukunft“, sagt Beate Rank, Geschäftsführerin der Tradoria GmbH.

Dr. Wolfgang Krause von Seventure Partners, neues Beiratsmitglied der Tradoria GmbH, sagt: „Tradoria hat eine außergewöhnlich gute Umsetzung des Geschäftsplans gezeigt und sich zudem als einer der Marktführer innerhalb dieses Marktsegments in Deutschland etabliert. Dies hat uns überzeugt, an Tradorias weiterem Wachstum teilzuhaben. Es bestätigt auch unser bisheriges Engagement, in hervorragende deutsche IT-Unternehmen mit großem Wachstumspotential zu investieren.“

Jörg Binnenbrücker, Geschäftsführer von DuMont Venture ergänzt: „Die geringen Kosten, die Einfachheit der Nutzung des Systems und die mächtigen Features machen Tradoria zu einer idealen Shop-Lösung für Internet-Händler, die ein optimales Preis-Leistungsverhältnis suchen. Die Finanzierungsrunde stärkt das kontinuierliche Wachstum von Tradoria enorm.“

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Wien fördert mobiles Internet, Bewegtbilder und Games mit einer Million Euro

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Geschrieben am 23. November 2009 von Markus in Wettbewerbe

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Bereits zum dritten Mal führt das ZIT Zentrum für Innovation und Technologie, die Technologieagentur der Stadt Wien und Tochter des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), mit dem “Call Media Vienna 2010″ einen Förderwettbewerb im Medienbereich durch. Wiener Unternehmen sind aufgerufen, ihre Projekte aus den Bereichen Bewegtbild, mobiles Internet und Games bis 9. März 2010 einzureichen und von einer Expertenjury beurteilen zu lassen. Der Call ist mit insgesamt 1 Million Euro dotiert, 250.000 Euro Förderung sind pro Projekt möglich. Angesprochen sind Wiener Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sowie Unternehmensgründer. “Ich freue mich, dass wir bereits zum dritten Mal die Innovationskraft der wachsenden Wiener Medienszene mit Förderungen unterstützen können”, so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner, “damit wollen wir dem Medienstandort Wien weiteren Auftrieb geben”.

Dynamische Entwicklung der Wiener Medienszene

“Der Medienbereich gehört zu den dynamischsten Bereichen der Wiener Wirtschaft. Mittlerweile sind über 50.000 Menschen in rund 2000 Medienunternehmen in Wien beschäftigt”, erläutert ZIT- Geschäftsführer Claus Hofer die Hintergründe der Förderaktion.

Eine Vielzahl von Unternehmensneugründungen in den vergangenen Jahren unterstreicht diese Entwicklung. Der Großteil der Betriebe sind kleine und kleinste und oftmals auch sehr junge Unternehmen. 70 Prozent beschäftigen weniger als zehn Mitarbeiter, ein Großteil sind Ein-Personen-Unternehmen. Besonders junge Unternehmen entwickeln häufig neue Technologien und Innovationen. Diese durch Beratungsleistungen, Bereitstellung betrieblicher Infrastruktur und Fördermittel zu unterstützen, gehört zu den Kernaufgaben des WWFF und seiner Tochterunternehmen.

Ein Beispiel für diese dynamische Szene ist die Firma Sproing, die in Wien Games für die ganze Welt und alle gängigen Spiele-Konsolen und Plattformen entwickelt. Für eine innovative Spielentwicklungsumgebung, die das Editieren und Entwickeln der Spiele in Echtzeit ermöglicht, wurde die Firma bereits im letzten Jahr vom ZIT gefördert. Dadurch können wesentliche Marktvorteile im internationalen Wettbewerb erreicht werden.

Qualität und Kundenbedürfnisse im Vordergrund

Aufgrund der Entwicklungen und Erfahrungen der letzten Jahre wird der “Call Media Vienna 2010″ diesmal drei Themenbereiche umfassen, die in Zeiten der Medienkonvergenz natürlich zum Teil stark ineinander greifen: Bewegtbild, Mobiles Internet und Games. Diese drei Bereiche stehen exemplarisch und in besonderem Maß für die Chancen und Herausforderungen der im Wandel begriffenen Medienbranche.

Gesucht werden unter anderem Projekte, die die Erhöhung der Qualität von bewegten Bildern und die Berücksichtigung von Kundenbedürfnissen im Fokus haben. Auch neue Anwendungen für Mobiles Internet sowie innovative Entwicklungen im Games-Bereich umfasst die Förderaktion. Projekte können beispielsweise aus den Bereichen Streaming Media Technologien, Mobile TV, Digital Cinema oder 3D-Film kommen.

Stadt Wien forciert Ausbau des Medienstandorts

Die Stadt Wien trägt der wachsenden Bedeutung des Mediensektors verstärkt Rechnung. Einerseits durch die Entwicklung und den weiteren Ausbau des Medienstandorts Media Quarter Marx im 3. Bezirk. Andererseits durch die bewusste Einbeziehung des Themas Medien in die monetäre Wirtschaftsförderung über die Förderwettbewerbe des ZIT. In den zwei vorangegangenen Calls (Media Vienna 2007 und Motion Media Vienna 2008) konnten insgesamt 29 Projekte mit rund 2,8 Millionen Euro gefördert werden. Damit treibt die Stadt Wien den weiteren Ausbau des Medienstandorts aktiv voran.

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Interview mit Oliver Samwer zum Thema Gründung

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Geschrieben am 22. November 2009 von Markus in Video

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Auf jeden Topf passt ein Deckel – gilt das auch für Investorenkapital?

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Geschrieben am 19. November 2009 von Markus in Kommentar

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In der letzten Woche haben wir über das Eigenkapitalforum der Deutschen Börse und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Frankfurt berichtet. Zu diesem Termin haben sich an drei Tagen über 200 börsennotierte Unternehmen und 25 Börsenaspiranten vorgestellt. Dazu gab es eine Messe für Investmentbanken, Börsengangbegleiter, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und jene 25 Unternehmen, die sich erstmals unter dem Motto “die 25 wachstumsstärksten Unternehmen” den Investoren vorstellen durften.

Vor Ort waren tausende Menschen aus der Finanzszene, so dass es für mich völlig unverständlich war, dass die teilnehmenden Jungunternehmen, bzw. Startups, sich zum Teil nicht mal die Mühe machten, dort ihre Stände zu besetzen. Ob die Vorträge alle stattfanden, weiß ich nicht. In meinem Bereich wurde die Präsentationschance genutzt und es gab auch positive Reaktionen auf die Vorträge. Allerdings – und jetzt komme ich zum Punkt, waren viele Gespräche nicht erfolgversprechend. Die starke Fokussierung auf bestimmte Parameter, vor allem aus dem Bereich Private Equity, liessen manche Gespräche zu einem abrupten Ende kommen. Eine Frage so beantwortet, dass man nicht in das Beuteschema der Investmentmanager passt – und das Gespräch war beendet. Das traf übrigens auch auf diejenigen zu, die nach der Präsentation noch begeistert auf den Präsentatator zugegangen waren und weitere Infos wissen wollten.

Hier drängt sich wieder einmal der Eindruck auf, dass die Vertreter der Investorenseite nur in einem sehr kleinen Korridor investieren und Interesse zeigen. Ich habe das mal mit der Jagd verglichen: Der eine Jäger geht auf Rehe, der andere auf Wildschweine, ein dritter auf Hasen. Wenn man nun aber ein Fuchs ist, dann kann man unbehelligt an den Jägern vorbeimarschieren und sie werden einen einfach übersehen. Hin und wieder hört man auch Internas und bekommt mit, wie gefangen der Investment-Manager in seiner Organisation ist, wie stark er vom Investment-Komitee abhängig ist, das ein Investment nur nach genauer Überprüfung und Schema F genehmigt. Da will man nicht mit ungewöhnlichen Vorschlägen oder gar Ausnahmen auffallen.

In solchen Situationen hört man manchmal von der Investorenseite, wie schade es sei, dass man leider Scheuklappen aufhaben müsse, denn das würde auch manch gute Chance einfach auslassen. Und so muss der Kapitalsuchende mit vielen VC- und PE-Investmentmanagern sprechen, bevor er mal Erfolg haben kann und denjenigen findet, der sich nicht nur für die Ideen und Konzepte begeistert, sondern zufällig auch in dem Bereich investieren kann und darf. Und dann muss auch noch die “Chemie” stimmen und der Investor muss gerade in dem Zeitraum, in dem der Kapitalsuchende vorspricht, Geld im Fonds haben.

Ich habe mich nach dem Eigenkapitalforum hingesetzt und alle Internetseiten meiner Gesprächspartner besucht. Da es sich dabei zumeist um neue Kontakte handelte, war ich zum Teil doch ziemlich erstaunt, welche Geldmengen manche der Unternehmen zur Verfügung haben, bzw. in der Verwaltung betreuen. Einer war dabei, der 1,8 Milliarden in seinem Fonds hat – wenn man den auf einen einstelligen Millionenbetrag anspricht, lächelt der nur müde. Ein anderer war größter Aktionär bei einem Unternehmen unserer Branche – also ein echter Experte. Dieses Unternehmen wird heute an der Börse mit 2,1 Mrd. US$ bewertet. Mich würde interessieren, wann sie da eingestiegen sind.

Witzig war es auch wieder mal mit den Unterlagen: Noch vor einem Jahr waren unsere Geschäftszahlen-Planungen so genau, dass quasi jeder Keks der nächsten Jahre, der im Konferenzraum angeboten und verspeist wird,  aufgeführt war. Viel zu genau, so die Meinung der Gesprächspartner. Das muss auf eine Seite passen! Also presst man alles auf eine Seite und lässt den Keks einfach unter den Tisch fallen. Und was passiert dann? Ganz typisch: Ihre Planung ist viel zu oberflächlich, so kann man das doch nicht zeigen. Nachdem man gelernt hat, dass heute niemand mehr Zeit hat, einen Business-Plan von 100 Seiten zu lesen, feilt man an einem Management-Summary in zwei Sprachen – aber auch das erweist sich bei einigen Gesprächspartnern als nicht ausreichend.

Ein typisches Gespräch von heute: “Wir haben uns Ihr Geschäftsmodell angesehen, das ist ja hochspannend, was Sie da machen. Aber die Umsätze sind noch zu gering (Beuteschema), deshalb setzen wir Sie auf die Watch-List der zu beobachtenden Unternehmen. Machen Sie so weiter, dann kommen wir in zwei Jahren vielleicht zusammen. Ja, wir wissen, dass der Einstieg dann deutlich teurer ist, aber so machen wir das halt.” Und so haben wir wieder das Henne-Ei Prinzip geschaffen: Alles wartet ab, wie ein Unternehmen mit fertiger Technologie den Roll-Out international ohne Geld schafft – und dabei schon zwangsläufig, da das Geld für Vertrieb, Personal, Marketing und Investitionen nicht zur Verfügung steht, seine Ziele nicht erreichen kann. Und dann heißt es: Siehste, das haben wir uns ja gleich gedacht…

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Studie verdeutlicht die hohe Bedeutung der Eigenkapitalfinanzierung für Innovation und Wachstum

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Geschrieben am 9. November 2009 von Markus in Studien

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Eine gemeinschaftliche Studie der TU München, Ernst & Young und der Deutschen Börse hat nun die Ursachen für diesen Trend zu einem Mehr an Eigenkapital untersucht und zugleich die Bedeutung des Börsengangs für die Unternehmensentwicklung und die Volkswirtschaft analysiert.

„Die Mehrheit der Unternehmen finanziert mit dem Börsengang Wachstumsstrategien und stärkt die Eigenkapitalbasis“, sagte Frank Gerstenschläger, Mitglied des Vorstands der Deutschen Börse. „Die Studie zeigt deutlich, dass die Unternehmen nach dem Börsengang ihre in- und ausländischen Umsätze steigern, ihr Geschäft stärker diversifizieren und mehr Geld in Forschung und Entwicklung stecken.“

Die Studie zeige, dass es einen Weg zurück zur traditionellen banken- und fremdkapitalorientierten Finanzierung für viele Unternehmen nicht mehr geben wird, sagte Ulrich Lenz von Ernst & Young: „Nur mit einem breiten Finanzierungsansatz und einem klaren Fokus auf Eigenkapital können Unternehmen in der Zukunft ihre Unabhängigkeit sichern und neue Wege zu profitablem Wachstum beschreiten.“

Die Studie zeige aber auch, dass auf dem Weg zu tieferen Eigenkapitalmärkten und einer ausgeprägten Aktienkultur noch eine Reihe von Hindernissen überwunden werden muss, sagte Christoph Kaserer, Univ.-Prof. der TU München. Anderen Ländern, insbesondere den angelsächsischen, sei es gelungen, diese abzubauen. „Deutschland muss einen Weg finden, um sowohl nachfrageseitig, also für die Unternehmen, als auch angebotsseitig, also auch für die Investoren, einen aktiveren Markt für Eigenkapital zu entwickeln.“

Auf dem 13. Deutschen Eigenkapitalforum Herbst vom 9. bis 11. November in Frankfurt wird die Studie „Wachstum und Unabhängigkeit durch Eigenkapitalfinanzierung – Strukturwandel und Lösungsansätze für den deutschen Mittelstand in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise“ vorgestellt. Im Anschluss findet eine Plenumsdiskussion statt.

Das Deutsche Eigenkapitalforum organisieren die Deutsche Börse und die KfW Bankengruppe gemeinsam. Die Veranstaltung ist international die größte Informations- und Netzwerkplattform für Eigenkapital suchende Unternehmen.

Studie (Online-Version) „Wachstum und Unabhängigkeit durch Eigenkapitalfinanzierung – Strukturwandel und Lösungsansätze für den deutschen Mittelstand in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise“

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Deutsches Eigenkapitalforum Herbst 2009 in Frankfurt – 13 Jahre Engagement für Eigenkapital suchende Unternehmen

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Geschrieben am 7. November 2009 von Markus in Nachrichten

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Die Deutsche Börse und die KfW Bankengruppe veranstalten vom 9. bis 11. November das Deutsche Eigenkapitalforum Herbst 2009 in Frankfurt am Main. Das Forum ist die größte und erfolgreichste Plattform für Eigenkapital suchende und bereits börsennotierte mittelständische Unternehmen in Europa. An den drei Veranstaltungstagen werden über 5.000 Investoren, Analysten, Unternehmer und Intermediäre erwartet.

„Das Deutsche Eigenkapitalforum hat sich als feste Größe unter den wichtigsten Kapitalmarktkonferenzen der Welt etabliert“, sagte Frank Gerstenschläger, Mitglied des Vorstands der Deutsche Börse AG und zuständig für den Geschäftsbereich Xetra. „In den Länderforen stellen sich internationale Unternehmen aus China, Indien, Ukraine und Weißrussland vor. Dies unterstreicht erneut den internationalen Charakter der Veranstaltung.“

“Gerade in der jetzigen Zeit, in der die Finanz- und Wirtschaftskrise viele Marktteilnehmer vorsichtig agieren lässt, ist das Deutsche Eigenkapitalforum ein wichtiger Treffpunkt. Hier bieten sich die Möglichkeit zu vielseitigen Gesprächen und hoffentlich Ansatzpunkte für neue Geschäfte”, sagte Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe.

Das Eigenkapitalforum bietet Teilnehmern Podiumsdiskussionen, Vorträge und Workshops zu Themengebieten der Unternehmensfinanzierung der Kapitalmarktregulierung sowie zu aktuellen Branchentrends. Zudem präsentieren rund 200 Unternehmen aus dem Prime Standard ihre aktuellen Finanzzahlen. Die Top 25 wachstumsstarken nicht börsennotierte Unternehmen aus den Branchen Alternative Energies, Life Science, Consumer & E-Commerce, High Technology sowie Software & Internet präsentieren sich einem breiten Investorenkreis.

Im Rahmen des Eigenkapitalforums wird außerdem eine Gemeinschaftsstudie der TU München, Ernst & Young und der Deutschen Börse vorgestellt, die Lösungsansätze zur Eigenkapitalfinanzierung für den deutschen Mittelstand in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise untersucht.

Die Deutsche Börse AG als weltweit größter Marktorganisator und die KfW Bankengruppe als führende Förderbank veranstalten das Deutsche Eigenkapitalforum seit 1996 zwei Mal pro Jahr. Die Herbstveranstaltung richtet sich an Unternehmen in der Later Stage-Finanzierungsphase und an gelistete Unternehmen. Im Frühjahr stehen vor allem Unternehmen in der Early Stage- und Wachstumsphase im Mittelpunkt.

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DIW fordert politische Unterstützung bei Innovationsfinanzierung und bessere Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital

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Geschrieben am 6. November 2009 von Markus in Allgemein

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Das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. Berlin sieht die Finanzierung von Innovationen in Deutschland durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gefährdet. Zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen schlägt das Wirtschaftsforschungsinstitut in seiner aktuellen Untersuchung vor, die Sanierung des Bankensektors entschiedener als bisher voranzutreiben, Venture Capital gezielt zu fördern und die Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital zu verbessern. Unter anderem sollte die Politik eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung einführen. Daneben sollte auch die Begrenzung des Verlustübertrags bei Unternehmensverkäufen gelockert werden, da damit vor allem jungen, innovativen Unternehmen geholfen werden kann.

Das DIW warnt: Sollte die Politik nicht gegensteuern, drohen Investitionen in innovative Projekte zurückzufallen, mit allen Konsequenzen für den Forschungsstandort Deutschland. Deutschland habe schon heute insbesondere bei der Finanzierung von jungen, innovativen Unternehmen Nachholbedarf, weshalb die Finanzierungsbedingungen verbessert werden müssen. Für die derzeitige Krise lassen sich Rückschlüsse aus dem Verhalten der Unternehmen aus ähnlichen Situationen in der Vergangenheit ziehen. Im konjunkturellen Abschwung sind die eigenen Innovationsbudgets – die traditionelle Finanzierung der großen Unternehmen – deutlich zurückgegangen. Viele Unternehmen verschieben deshalb ihre Forschungsvorhaben oder verzichten ganz auf Innovationen. Kleinere und mittlere Unternehmen müssen oft ohne eigenes Forschungsbudget auskommen und sind für ihre Innovationen auf Kapital von Dritten angewiesen. Der Markt für Beteiligungskapital in Deutschland ist aber vergleichsweise schwach entwickelt und sollte unterstützt werden.

Bei den untersuchten Innovationsindikatoren ist Deutschland zum Beispiel hinsichtlich der Verfügbarkeit von Venture Capital nach Rang 9,5 im Vorjahr auf Platz 13 abgerutscht. Im traditionell eher bankorientierten deutschen Finanzsystem ist der hiesige Wagniskapitalmarkt gemessen am Volumen der Investitionen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt schwach entwickelt. Großbritannien, die USA und auch Schweden stehen hier sehr viel besser da. Ein weiteres zentrales Handlungsfeld ist eine verbesserte Gründungsfinanzierung, die besonders auf einen funktionsfähigen Venture Capital-Markt angewiesen ist. Die jüngsten vom Gesetzgeber getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wagniskapital haben dem DIW zufolge nach den ersten Erfahrungen nicht die gewünschte Wirkung gebracht. Durch die Regelungen der Unternehmensteuerreform wurde zudem die Anerkennung von Verlustvorträgen stark eingeschränkt. Die Europäische Kommission hat diese hier vorgesehenen Nachbesserungen für Wagniskapitalgesellschaften aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken nicht genehmigt, womit zu befürchten ist, dass das Gesetz nur eine geringe Wirkung entfalten wird. Um die Finanzierungsbedingungen für Beteiligungskapital in Deutschland zu verbessern sind daher weitere Initiativen nötig, etwa die uneingeschränkte Anerkennung von Verlustvorträgen für innovative Unternehmen.

Die Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital wäre ein wichtiger Beitrag für die Attraktivität des Standortes Deutschland und den weiteren Aufbau einer funktionsfähigen Venture Capital-Finanzierung in Deutschland. Aufgrund der häufig zu beobachtenden räumlichen Nähe von Kapitalgeber und Kapitalnehmer ist bei einer Abwanderung von Beteiligungsgesellschaften auch mit einem Rückgang der Venture Capital-Investitionen und folgerichtig der Innovationsaktivitäten zu rechnen. Das DIW nennt als weitere denkbare Maßnahmen eine steuerliche Absetzbarkeit von Investitionen in Innovationsbeteiligungsfonds und die steuerliche Gleichbehandlung von Eigen- und Fremdkapital.

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Creathor Venture erweitert Life Science Portfolio mit Investment in Biotech-Unternehmen CEVEC

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Geschrieben am 4. November 2009 von Markus in Wer hat's bekommen?

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CEVEC Pharmaceuticals betreibt mit dem CAP®-Expressionssystem eine Produktionsplattform für komplexe therapeutische Proteine, deren Kommerzialisierung nun mit der Finanzierungsrunde vorangetrieben werden kann. Neben den Lead-Investoren Creathor Venture und der NRW.BANK beteiligten sich die Altgesellschafter Sparkasse KölnBonn, der ERP Startfonds der KfW und einige Privatinvestoren an der Finanzierung. Dem Unternehmen gelingt so der Abschluss einer 4 Millionen Euro-Finanzierung.

Die CEVEC Pharmaceuticals wurde 2001 als Ausgründung aus der Universität Köln von mehreren Professoren gegründet. Seit 2004 konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Vermarktung von sogenannten Zellexpressionsystemen. Diese eignen sich besonders für die Herstellung von proteinbasierten Wirkstoffen, die sehr nahe am menschlichen Ursprungsprotein sein müssen, um möglichst hohe Haltbarkeit und Wirksamkeit zu erreichen und Nebenwirkungen zu vermeiden. Auch für die Herstellung von Impfstoffen ist das CAP®-System prädestiniert.
Karlheinz Schmelig und Anne Friedrich von Creathor Venture sowie Dr. Aristotelis Nastos, NRW.BANK, kommentieren: „Der globale “Markt für Proteinproduktion ist in einer Phase, in der ein neues und leistungsfähiges humanes Produktionssystem genau richtig kommt. Beeindruckt hat uns auch das sehr erfahrene Management der CEVEC sowie die Leistungsfähigkeit des Entwicklungsteams.

Dr. Rainer Lichtenberger und Wolfgang Kintzel, die beiden Geschäftsführer der CEVEC, freuen sich über den erfolgreichen Abschluss: „Die beiden neuen aber auch die alten Investoren unterstützen die Unternehmensstrategie und haben mit der Finanzierung für die nötigen Ressourcen gesorgt, um unser ambitioniertes Wachstumsziel zu erreichen und Marktführer im Bereich humaner Zellexpressionssysteme zu werden.”

Gangolf Ehlen, Investmentmanager der Sparkasse KölnBonn und Beiratsvorsitzender der CEVEC, ergänzt: „Die hervorragende Entwicklung der CEVEC wird durch den erfolgreichen Abschluss dieser Finanzierung eindrucksvoll bestätigt. Wir konnten damit nicht nur eine Wertsteigerung unserer Beteiligung erzielen, sondern freuen uns auch, zwei neue, im Biotechnologie-Markt erfahrene Investoren an Bord holen zu können.“

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